Was Reflecta neu denkt: Das KI-gestützte Tool hält 8.800 Programme in der Datenbank. Damit ist es die größte deutschsprachige Sammlung. Eignungscheck inklusive. Der eigentliche Unterschied zu anderen Anbietern liegt darin, was die KI mit der Projektidee macht, sobald sie eingegeben wurde.
Im Live-Demo wird das sichtbar. Louisa und Georg klicken sich durch ein reales Beispiel: eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, die KI-Tools für Inklusion einsetzen will. Nach fünf Schritten steht ein Antragsentwurf mit Timeline, Aufgabenliste und Förderquoten-Prognose.
Die bekannten Probleme
Tausende Programme, verstreut und intransparent. Bund, Länder, EU, Stiftungen. Die Landschaft ist fragmentiert, die Planbarkeit gering.
Zehn Stunden Recherche pro Antrag im Schnitt. Zeit, die in den meisten Organisationen nicht da ist.
Keine Werkzeuge für die Antragskoordination. Wer im Team beantragt, koordiniert per Mail, Tabelle, Zuruf.
Steigende Anforderungen in schwieriger Lage. Der Wettbewerbsdruck wächst. Förderlogiken werden strenger.
Das Ergebnis: Gute Projekte bleiben unfinanziert, weil die Suche nicht zu Ende gegangen ist.
Tour durch den Kompass in fünf Schritten
1. Organisationsprofil anlegen. Wofür suchst du Fördermittel? Welche Themenfelder? Welche Zielgruppe? Stichpunkte reichen, denn die KI versteht den Kontext.
2. Projektidee entwickeln. Schritt für Schritt befragt die KI dich zu den wichtigsten Aspekten. „Es reichen grobe Angaben oder Stichpunkte", heißt es in der Hilfe-Spalte. Am Ende steht eine ausformulierte Projektidee, die du bearbeiten kannst.
3. Förderungen finden. Der Kompass durchsucht die Datenbank und liefert priorisierte Treffer mit „Empfohlen"-Badge: Hans-Georg Schneider Stiftung, Dachstiftung Diakonie, Aloys Wobben Stiftung, Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung. Jede zeigt Bewerbungsfrist, Förderquote, Förderfähigkeit auf einen Blick.
4. Antragsentwurf erstellen. Die KI startet mit einer Eignungsbewertung. Dann führt sie durch jede Pflichtfrage. Für jede Frage gibt es einen KI-Vorschlag, den du übernehmen oder anpassen kannst.
5. Abschluss und Empfehlung. Am Ende stehen eine konkrete To-do-Liste, Fristen-Tabelle und Kontaktdaten der Förderstelle. Plus eine Zahl, die im Plenum kurz für Lacher sorgt: Realistische Bewilligungs-Chance: 75 Prozent.
Drei Vorteile, drei Zahlen
Mehr als 8.800 Programme. Größte deutschsprachige Datenbank, Überblick in Sekunden.
Bis zu 70 Prozent Zeitersparnis. Laut Nutzer:innenfeedback. Aus zehn Stunden Recherche werden drei.
DSGVO-konform, deutsches Hosting, keine Datennutzung für KI-Training. Wichtig in einer Branche, die mit sensiblen Daten arbeitet.
Wer dahintersteht
Louisa Mittmann verantwortet Impact Marketing und Ökosystem-Management bei Reflecta. Sie sorgt dafür, dass der Fördermittelkompass dort ankommt, wo er gebraucht wird.
Georg Höhne ist Head of Partnerships & Fundraising bei Reflecta. Er bringt langjährige Erfahrung aus der Fördermittelarbeit mit.